Liebe Sportfreunde,
lange hat uns der Winter im Februar noch einmal seine kalte Seite gezeigt – kein Grund jedoch, nicht in der Halle fleißig Sport zu treiben: Unsere Judoka hat es im vergangenen Monat zu den norddeutschen und deutschen Einzelmeisterschaften getrieben, in der Leichtathletik standen ebenfalls verschiedene Hallenmeisterschaften auf dem Programm. Die Kunst- und Einradfaher*innen freuten sich über den Auftakt der neuen Saison, auch Tischtennis, Tennis und Volleyball wurde viel gespielt. Und Ende des Monats war es dann endlich wieder wärmer und die Fußballer durften auch wieder an den Ball…
Ende Januar konnten wir das Erreichen der Norddeutschen Meisterschaften bei den Einzelmeisterschaften in der U15, U18 und U21 vermelden – diese Wettkämpfe standen nun im Februar direkt auf dem Programm: Einen Sieg gab es dabei nicht und doch mischten unsere Athlet*innen wieder einmal oben mit: Ibrahim (U15, -37kg) und Finja (U18, -70kg) durften sich über die Silbermedaille, Leon und Liam (U15, -46kg), Gleb (U18, -66kg) und Serafina (U21, +78kg) jeweils über dritte Plätze freuen (Bericht der >> U15). Isabella wurde Fünfte, Luka Siebter – die Sportfreunde Kladow waren also wieder einmal zahlreich vertreten. Gleich zwei Wochen später ging es, in Konsequenz des guten Ergebnisses, für Gleb dann gleich zum nächsten Wettkampf – den Deutschen Einzelmeisterschaften der U18. Auch dort bestätigte er seine starke Form und sicherte sich die Bronzemedaille – herzlichen Glückwunsch! Die jüngeren Judoka traten derweil am 15.02. beim Bushido Winterturnier der U9 und U11 an, erkämpften sich dort vier Siege (Glückwunsch an: Malina, Ali, Maximilian, Salim), fünf zweite und fünf dritte Plätze!





Der Höhepunkt eines jeden Leichtathleten ist die Deutsche Meisterschaft, dort treffen die besten Sportler aufeinander, sie bedeutet Anerkennung, vielmehr die Krönung durchweg harter Trainingsarbeit und immer wieder das Erfüllen von Leistungsnormen – sportliches Talent allein reicht nicht aus!
Leonie (U23) ist in dem Zusammenhang ein besonderes Vorbild bei den Sportfreunden Kladow, sie besitzt ein extrem hohes Maß an mentaler Stärke, Willenskraft und ihre ehrgeizige Einstellung in der Leichtathletik sind kaum zu toppen und das ist neben dem Studium nicht immer leicht. Nach ihrem besten Jahr 2025 sollte das Jahr 2026 innerhalb der Hallensaison eher mit krankheitsbedingten Hürden von sich reden machen, dennoch: Aufgeben war nie eine Option und genau das zeichnet sie aus!
So stand Leonie Mitte Februar im Fünfkampf als einzige Berlinerin (!), nach ausgestandener Grippe, in Halle an der Saale bei ihrer 10. Deutschen Meisterschaft am Start. Emotional kaum zu schlagen, zum ersten Mal in der Frauenwertung – gemeinsam mit der Fünfplatzierten der WM in Tokio, der Dritten der U23 EM und weiteren 13 tollen Athletinnen an einer Startlinie. Eine große Ehre für Leonie und sie sollte das einfach genießen!
Liefen Hürde und vor allem der Hochsprung noch recht gut, verließen Leonie beim Kugelstoßen bereits die Kräfte. Im Weitsprung gab sie trotzdem noch einmal alles, danach sollte die Vernunft siegen und somit haben Trainer und Sportlerin die Entscheidung getroffen, bei den 800 m nicht mehr an den Start zu gehen. Was bleibt und was ihr auch niemand nehmen kann, ist das gute Gefühl, neben absoluten Topathletinnen einen großartigen Wettkampf bestritten zu haben, auch wenn am Ende zum ersten Mal ein „DNF“ in der Ergebnisliste stehen sollte. Fazit: Es ist sicher ärgerlich die DM nicht beendet zu haben, doch mit einer ausgestandenen Grippe ist es kaum verwunderlich, nicht die besten Leistungen abrufen zu können, aber Leonie: „DU kannst mächtig stolz darauf sein, an so einem Wettkampf teilgenommen zu haben, das schaffen nicht so viele und ich möchte im Namen der Sportfreunde Kladow sprechen – ICH bin es!“
Nun steht die Vorbereitung für die Sommersaison an und dafür alles Gute, nur Gesundheit, weiterhin so viel Ehrgeiz und immer genügend Mut und Ausdauer. TOI TOI TOI!
Kathrin Hoyer
Neben kleineren Wettkämpfen in der U18, um an der persönlichen Form in der Hallensaison zu feilen (Platz 5 mit erreichter NDM-Norm bei den 400m für Kiran in Dortmund), kam es am 15. Februar zu Meisterschaften, zunächst auf Berliner Ebene: Die Mehrkampfmeisterschaften der U16 und U14. Besonders freuen konnte sich dabei Melissa, die sich in der W14-Konkurrenz zur Berliner Meisterin kürte. Weitere Podestplatzierungen sprangen derweil für Sumi (Platz 2, W12), Morten (Platz 3, M13) und Clara (Platz 3, W13) heraus – herzlichen Glückwunsch!
Die U12 ging am gleichen Wochenende bei den oBBHM Masters im 50m-Lauf und im Weitsprung an den Start. Finnian (M10) siegte dabei im Weitsprung und wurde Dritter über 50m, Michel (M11) wurde Zweiter im Weitsprung, Levi (M11) Dritter über 50m und Achter im Weitsprung, Emma (W11) wurde Fünfte über 50m – tolle Resultate! Von den beiden Wettkämpfen, die dann noch am letzten Februarwochenende anstanden, erzählt die Abteilung LA selbst:
Berliner Hallenmeisterschaften U12 am 28.02.2026 – Starke Leistungen auf Landesebene
Bei den Berliner Hallenmeisterschaften der U12 trafen unsere Athletinnen und Athleten auf die stärkste Konkurrenz des Landes. Entsprechend hoch war das Niveau in allen Disziplinen. Umso bemerkenswerter sind die Platzierungen im Spitzenbereich.
Platz 1 – Berliner Meister!
Finnian (M10) sicherte sich über 50 Meter in 7,70 Sekunden den Berliner Meistertitel. Mit einem explosiven Start und hoher Endgeschwindigkeit setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und gewann souverän. Ein Titel auf Landesebene ist ein klares Ausrufezeichen und bestätigt seine Entwicklung im Sprintbereich. Auch im Weitsprung überzeugte Finnian mit 4,08 Metern und belegte Rang zwei. Nach dem Titel im Sprint bewies er damit seine Vielseitigkeit. Zwei Podestplätze bei Landesmeisterschaften sind eine außergewöhnlich starke Bilanz. Hugo sprang im Weitsprung der M11 starke 4,20 Meter und wurde Zweiter. In einem technisch anspruchsvollen Wettbewerb behauptete er sich konstant im Spitzenfeld und belohnte sich mit Silber.
Platzierungen 4 bis 7:
Anissa (W11) erreichte über 800 Meter in 2:51,57 Minuten einen starken vierten Platz. In einem taktisch geprägten Lauf behauptete sie sich im Vorderfeld und verpasste das Podium nur knapp. Levi (M11) belegte im 50 Meter Lauf in 7,88 Sekunden Rang fünf und zeigte damit seine Sprintstärke auf Landesebene. Tobias (M11) erreichte über 800 Meter in 2:44,05 Minuten ebenfalls Platz fünf. Das Rennen war von hohem Tempo geprägt, Tobias hielt gut mit und platzierte sich im Spitzenbereich. Michel (M11) sprang 4,05 Meter weit und wurde Fünfter im Weitsprung. In einem leistungsdichten Feld war der Abstand zu den Medaillenrängen gering. Emma (W11) qualifizierte sich für das B Finale über 50 Meter und lief dort 8,09 Sekunden, was insgesamt Platz sechs bedeutete. Damit gehörte sie im Sprint zu den schnellsten Athletinnen ihres Jahrgangs.
Weitere Finalplatzierungen:
Auch darüber hinaus gab es solide Ergebnisse im Mittelfeld und in großen Starterfeldern, insbesondere über 800 Meter und im Weitsprung. Die Teilnahme an Berliner Meisterschaften allein setzt bereits eine hohe Leistungsfähigkeit voraus.
Fazit:
Mit einem Meistertitel, zwei Silbermedaillen und mehreren Platzierungen unter den besten Sieben präsentierte sich unser Nachwuchs auf Landesebene konkurrenzfähig. Die Leistungen unterstreichen eindrucksvoll, dass systematische Trainingsarbeit und gewonnene Wettkampfroutine die Basis dafür sind, sich auch auf Landesebene im Vorderfeld zu behaupten.
Hallenmehrkampf Hennigsdorf – Überzeugende Leistungen im Fünfkampf
Beim Hallenmehrkampf in Hennigsdorf ebenfalls am 28.02.2026 absolvierten unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten einen anspruchsvollen Fünfkampf aus Medizinballstoß, 30 m Sprint, Schlussweitsprung, 40 m Hürdensprint und Rundenlauf. Vor allem in der U10 waren die Starterfelder mit bis zu 35 Kindern stark besetzt. Entsprechend hoch war die Leistungsdichte.
Platz 1:
In der Altersklasse W9 mit 35 Teilnehmerinnen setzte sich Sarah (W9, U10) durch und gewann den Mehrkampf. Ausschlaggebend war ihre Konstanz über alle fünf Disziplinen hinweg. Ohne erkennbare Schwächephase sammelte sie kontinuierlich Punkte und behauptete sich gegen ein großes und leistungsstarkes Feld. In einem Mehrkampf dieser Struktur entscheidet nicht eine Einzelleistung, sondern Stabilität. Genau das zeichnete ihren Wettkampf aus.
Platz 2:
Ebenfalls in der stark besetzten W9 (35 Teilnehmerinnen) erkämpfte sich Lara Pöge (W9, U10) einen hervorragenden 2. Platz. Damit gingen Gold und Silber in dieser stark besetzten Altersklasse an unseren Verein. Lara überzeugte vor allem durch ihre Sprint- und Sprungleistungen und bewies Nervenstärke über alle fünf Disziplinen hinweg. Das enge Ergebnis an der Spitze unterstreicht die Qualität beider Athletinnen. In der Altersklasse M6 mit 13 Startern erreichte Liam (M6, U8) einen starken 2. Platz. Für die jüngsten Teilnehmer stellt ein kompletter Mehrkampf eine besondere Herausforderung dar. Liam zeigte in allen Disziplinen eine konzentrierte Leistung und behauptete sich konstant im Vorderfeld.
Platz 3:
Emil (M8, U10) trat in der M8 gegen 25 Teilnehmer an und sicherte sich einen verdienten 3. Platz. In dieser Altersklasse war die Leistungsdichte hoch, entsprechend eng fielen die Abstände aus. Emil punktete durch Ausgeglichenheit und hielt bis zum abschließenden Rundenlauf Anschluss an die Spitze.
Weitere Platzierungen bis Rang 7:
Auch hinter dem Podium zeigte sich ein geschlossen starkes Mannschaftsergebnis:
· Ella (W7, U8) – 4. Platz (22 Teilnehmerinnen)
· Mia (W9, U10) – 4. Platz (35 Teilnehmerinnen)
· Thea (W8, U10) – 5. Platz (23 Teilnehmerinnen)
· Eleanor (W6, U8) – 5. Platz (20 Teilnehmerinnen)
· Elouisa (W9, U10) – 5. Platz (35 Teilnehmerinnen)
· Cilian (M9, U10) – 6. Platz (24 Teilnehmer)
· Emil (M8, U10) – 6. Platz (25 Teilnehmer)
· Frida (W7, U8) – 7. Platz (22 Teilnehmerinnen)
· Lisa (W9, U10) – 7. Platz (35 Teilnehmerinnen)
Gerade in den stark besetzten Altersklassen der U10 war die Leistungsdichte hoch. Mehrere Platzierungen unter den Top 7 zeigen, dass unser Nachwuchs in der Breite hervorragend aufgestellt ist.
Fazit:
Ein Wettkampf mit viel Konkurrenz, anspruchsvollem Mehrkampfprogramm und starken Ergebnissen! Vier Podestplätze, zahlreiche Top-7-Platzierungen in teils sehr großen Teilnehmerfeldern dokumentieren eine geschlossene und leistungsstarke Teamleistung. Der Hallenauftakt in Hennigsdorf war ein voller Erfolg für unser Team und bestätigt, dass unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten sowohl in der Spitze als auch in der Breite konkurrenzfähig sind.
Robert Kurth
Die Kunst- und Einradfahrer*innen freuen sich, dass die Saison nach der Winterpause endlich wieder startet: Los ging es gleich mit einem Heimspiel! Die erste Pokalrunde am 15.02. wurde vor heimischer Kulisse in der HCG-Halle ausgetragen: Erstmals ging dabei ein neu zusammengestellter Einrad-Vierer der Schülerinnen in der U15 an den Start und belegte sogleich den ersten Platz! Auch im 2er Kunstrad traten Lea und Katarina nach dem Vorbereitungswettkampf im vergangenen Jahr zum ersten Mal in der neuen Saison gemeinsam an – sie erfuhren sich Platz Drei! Weitere tolle Platzierungen konnten sich Lea (Platz 1 – Juniorinnen), Karoline und Charlotte (Platz 2 – 2er Kunstrad Schülerinnen U15), Henri (Platz 4, Kunstrad Schüler U11), Katarina (Platz 6, Kunstrad Frauen), Karoline (Platz 7, Kunstrad U13) und Charlotte (Platz 9, Kunstrad Schülerinnen U15) erfahren – ein gelungener Saisonauftakt.
Für Katarina ging es am Wochenende darauf weiter in die Slowakei, der erste Weltcup der Saison stand an und am Ende hieß es Platz 12! Die Juniorinnen waren am 28.02. zum zweiten Mal in dieser Saison im Einsatz. Bei den Landesmeisterschaften im Kunstrad erfuhr sich Lea den ersten und Lenja den dritten Platz – herzlichen Glückwunsch!

Drei intensive Sportwochenenden bestritten die Volleyballer*innen im Februar. Mit drei Siegen in vier Spielen sicherten sich die Ersten Damen einen Platz im Tabellenmittelfeld – nach zwei Jahren Abstiegskampf kann das Ende der Saison vier Spiele vor Schluss diesmal ganz ruhig angegangen werden.
Auch die Ersten Herren machten mit dem 3:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten TSV Wedding II einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Einen kleinen Dämpfer gab es für die zweiten Damen: Neben zwei Siegen gingen die beiden Spiele gegen die direkten Konkurrenten von TM und MVC leider beide verloren – ein Rückschlag im Kampf um den Aufstieg.
Die U18w-Auswahl verlor in der Kreisliga ihr Spiel gegen den direkten Konkurrenten TM VI knapp mit 2:3, stehen aber weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz.
In der Jugend hat unsere U14m leider die Qualifikation zu den Berliner Meisterschaften verpasst. Zahlreiche Highlights gibt es dafür aus der Jugendrunde zu vermelden: Unsere männliche U20 sicherte sich zweimal in Folge Platz 1 in der ersten Leistungsklasse und auch die U20w-Auswahl gewann beide Spiele in Leistungsklasse 1. Die U18m wurde Zweiter in der ersten Leistungsklasse, während sich die U13m den Aufstieg in LK 1 sichern konnte.
Unsere Tischtennismannschaften sind inzwischen vollends in der Rückrunde angekommen: Während sich die Herren III (6:4 vs. BSC IV) mal wieder einen langersehnten Sieg sichern konnten, ließen die Senioren in diesem Monat mit zwei Niederlagen etwas Federn. Siegreich blieben jedoch auch die ersten Herren und die Spielenden der Inklusionliga – dort steht die Mannschaft der Sportfreunde Kladow nach zwei deutlichen Siegen (9:1 vs. SC Inklusion II und 10:0 vs. TSV Marienfelde) ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Eine Niederlage musste die U18m im Tennis in der Verbandsliga einstecken – sie unterlagen dem SV Berlin-Friedrichsstadt mit 1:5. Im März stehen nun die letzten beiden Spiele der ersten Wintersaison der Jungs an.
Nach langer Kälte- und Schneeperiode wurden Ende Februar die Fußballplätze endlich wieder für den Spielbetrieb freigegeben. Die Zeit nach der Winterpause startete direkt mit einem großen Knaller: Die Ü40-Senioren trafen im Viertelfinale des Berlin-Pokals zuhause auf Hertha BSC: In einem großen Fußballspektakel verkauften sich die Kladower lange gut, mussten das Spiel aber am Ende doch deutlich mit 0:5 verloren geben. Wir freuen uns dennoch, dass endlich wieder Fußball gespielt werden kann!
Ronas Karadag